Dieser Beitrag soll einen ersten Überblick darüber geben, wie und wo Startups aktuell Unterstützung erhalten. Die zusammengetragenen Informationen sollen Gründern eine Übersicht verschaffen, mit welchen Mitteln der Fortbestand ihrer Unternehmen gesichert werden kann. Dabei haben wir uns im ersten Schritt auf 5 Angebote konzentriert.
Die Auswirkungen des Corona-Virus treffen die deutsche Wirtschaft schwer. Viele Unternehmer benötigen Hilfe, um die Krise zu überwinden. Die folgenden Unterstützungsmöglichkeiten bieten Startups eine erste Anlaufstelle und sollen dabei helfen, die Übersicht bei der Suche nach Unterstützung zu behalten:
Soforthilfe des Bayerischen Wirtschaftsministeriums
Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie stellt eine Soforthilfe zur Verfügung, die mit dem Soforthilfe-Fonds der Bundesregierung vernetzt ist, so höhere Zahlungen ermöglicht und bei Liquiditätsengpässen beantragt werden kann. Liquiditätsengpässe werden hier definiert als die durch die Corona-Krise verursachte Unfähigkeit, die finanziellen Verbindlichkeiten der kommenden drei Monate ab Antragsstellung zu zahlen. Nähere Informationen und den Link zum digitalen Antragsformular findet ihr hier: https://www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona/
Staatliches Unterstützungspaket für Startups
Anfang April wurde von der Bundesregierung ein weiteres Hilfspaket in Höhe von 2 Milliarden Euro beschlossen, dass exklusiv für Startups und junge Gründer vorgesehen ist. Zum Paket zählen unter anderem die Stärkung der Wagniskapitalinvestoren zur zusätzlichen Kapitalbereitstellung sowie die Stärkung von Startups ohne Wagniskapitalgebern. Weitere Informationen zur Unterstützung von Selbstständigen, Freiberuflern und kleinen Unternehmen findet ihr hier: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Coronavirus/soloselbststaendige-freiberufler-kleine-unternehmen.html
Schutzschild der Bundesregierung für Beschäftigte und Unternehmen
Das Schutzschild beinhaltet verschiedene Maßnahmen zum Schutz der Wirtschaft in der aktuellen Krise. Dazu zählen die Erleichterung der Beantragung von Kurzarbeit, steuerliche Liquiditätshilfen, gelockerte Bedingungen für KfW- und ERP-Gründerkredite sowie verzahnte europäische Maßnahmen im Rahmen des Europäischen Zusammenhalts. Mehr Informationen dazu findet ihr im Dokument der Bundesministerien für Finanzen, Wirtschaft und Energie: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Downloads/S-T/schutzschild-fuer-beschaeftigte-und-unternehmen.pdf
Beantragung von Kurzarbeitergeld bei der Bundesagentur für Arbeit
Die Bundesagentur für Arbeit hat auf einer zentralen Website alle Informationen zum Kurzarbeitergeld zusammengestellt. Auf dieser Seite findet man wichtige Rahmenbedingungen und häufig gestellte Fragen zur Beantragung des Kurzarbeitergelds, die helfen können, sich bei der Beantragung zu orientieren: https://www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld
Einfach Antrag
Im Zuge des Hackathons #WirVsVirus der Bundesregierung entstand das Projekt “Einfach Antrag” – auf dieser Plattform können die für das eigene Unternehmen benötigten Anträge zur Unterstützung einfach und schnell gefunden, ausgefüllt und an die zuständigen Behörden geschickt werden. Schaut auf der Website vorbei: https://www.einfach-antrag.de/
Wir hoffen, euch mit dieser Zusammenstellung weiterhelfen zu können. Damit ihr euch auch mit weiteren Gründern aus der Region über Hilfsmöglichkeiten und neue Entwicklungen austauschen könnt, haben wir von brigk einen gemeinsamen Chat für das Startup-Ökosystem der Region Ingolstadt eingerichtet. Gerne könnt ihr euch auch direkt bei uns melden, um mit uns über die aktuelle Situation eures Startups zu sprechen.
Informationen zur Anmeldung und Kontakt zu uns erhaltet ihr unter info@brigk.digital
Adresse
brigk
Digitales Gründerzentrum der Region Ingolstadt GmbH
Schloßlände 26
85049 Ingolstadt
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